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"Strodisign"

Ausstellung im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur

Foto: Birte Hoffmann
Skulptur/Zeichnung: Gabriele Konsor


Ausstellungsdauer: 
17. Mai - 29. Juni 2018, Montag - Freitag von 7.00 - 17.30 Uhr
Ausstellungsort: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Dortustraße 36, 2. Etage 
14467 Potsdam

Die Ausstellung überführt das partizipatorische Kunstprojekt „Strodisign“ aus dem kunstfernen Terrain eines brandenburgischen Dorfes in einen mit der Kunst vielfältig verbundenen Raum in der Stadt.

Das Projekt „Strodisign“ fand 2016 im brandenburgischen Strodehne statt: Künstlerinnen, Designerinnen und DorfbewohnerInnen entwickelten und produzierten gemeinsam Kleidungsstücke und textile Kunstwerke, um sie in den Dorfalltag zu integrieren.

Auf der Grundlage des Projekts konzipierten Birte Hoffmann und Gabriele Konsor für die Ausstellung im MWFK jeweils eine neue Arbeit. Sie konfrontieren dabei sich und die BetrachterInnen mit der Frage, ob und wie sich ein partizipatorischer Dialog im Dorf in eine Präsentation im Kunstkontext übersetzen lässt.
Das Ergebnis ist eine raumgreifende Installation: Skulpturen und Fotos bevölkern die 2. Etage des Kulturministeriums und fügen sich mit Relikten aus dem Projekt-Prozess zu einem komplexen Arrangement zusammen.

Zur Ausstellungseröffnung fand eine Performance statt: Eine 12köpfige Delegation der „Strodisignerinnen“ stellte sich als lebendiges Porträt der Dorfbewohnerinnen dar.

Fotos gibt es hier >>


„Strodisign“>>


2016, landmade.Kulturversorgungsraum: Im brandenburgischen Strodehne haben Künstler, Kulturschaffende und Dorfbewohner gemeinsam textile Produkte entwickelt und sie der Öffentlichkeit präsentiert.
Dazu wird traditionelle dörfliche Alltagskleidung in eine neue Erscheinungsform überführt. Prädestiniert für diese Transformation ist die Kittelschürze, die wie kaum ein anderes Kleidungsstück das Klischee für ländliche Kleidung verkörpert und entsprechend polarisierend wirkt: Ihre Gegner verachten sie als Merkmal eines rückständigen (Haus-) Frauenbildes, ihre Befürworter finden sie praktisch, erfreuen sich an ihren bunten Mustern und ihrer heimlichen Sinnlichkeit oder schätzen sie, weil sie ähnlich einer Uniform ihre TrägerInnen gleich stellt.

Bei der Realisierung des Projekts wirkten die kreativen und handwerklichen Kräfte des ganzen Dorfes zusammen. Externe Impulsgeber waren ModedesignerInnen und sonstige Kulturschaffende aus den Bereichen bildende Kunst, audiovisuelle Medien, Textil- und Produktdesign sowie Kulturwissenschaftler.

Im landmade.Kulturversorgungsraum im Dorfzentrum wurden die textilen Werke entwickelt und produziert. Die Dorfstraße wurde zur Bühne für eine Performance, und auch Tiere, Gebäude und Anlagen veränderten ihr Erscheinungsbild.

Ein Blog begleitete das Projekt.

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letzte Änderungen: 1.6.2018