400 km Brandenburg


Dokumentarfilm, D 2002, 61 min, 16 mm, s/w

Von 20.2. bis 26.3.2001 wanderten wir am Ende des Winters und Beginn des Frühlings in einer kreisförmigen Bewegung in Brandenburg – um die Stadt Berlin herum. Die wenigen Filmgeräte und unsere Habseligkeiten waren in einem Handkarren, den wir schoben. Jeden Abend bezogen wir Quartier, wo wir gerade waren.

Wir waren empfänglich für die Landschaften und ihre Veränderungen. Für die Stimmungen des Wetters: Wind! Regen! Schnee! Sonne! Sensibilisiert für das je unterschiedliche Wandermaß der Füße und den geregelten und ungeregelten Atem. Bereit für momenthafte Begegnungen mit Menschen, die in diesen Landschaften leben.

Ein Film über den ersten Ton und das erste Bild, das bei Begegnungen entsteht. Ungeschützt und frei! Ein Film über die dauernde Neugierde, zu sehen und zu hören.


Regie: Bernhard Sallmann
Kamera: Alexander Gheorghiu
Schnitt: Ben Saitenmacher
Ton: Johannes Schmelzer-Ziringer
Produktion: Matthias Miegel


Bernhard Sallmann

Jahrgang 1967, wurde im österreichischen Linz geboren. Er studierte zunächst Publizistik, Germanistik und Soziologie in Salzburg und Berlin, anschließend absolvierte er ein Regiestudium an der HFF „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Heute arbeitet er als freier Filmemacher.